Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule
Mehr als 1.000 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte feiern die Auszeichnung ihrer Schulen beim Day of Hope
Beim dritten Day of Hope am 11. Juni 2026 im Werksviertel Mitte in München, einem Tag rund um Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und positive Zukunftsideen feierten rd. 1.150 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die Auszeichnung ihrer Schule als „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Auf der Bühne vor dem Umadum sprachen der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber und der erste Vorsitzende des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. (LBV), Dr. Norbert Schäffer allen 626 für das Schuljahr 2024/25 ausgezeichneten Umweltschulen ihre Anerkennung aus.
Um die Auszeichnung zu erhalten, konnten die Schulgemeinschaften aus fünf Jahresthemen zwei auswählen zu denen sie über das Schuljahr Projekte mit möglichst umfangreicher, echter, aktiver Beteiligung der Schülerinnen und Schüler planten und umsetzen. Nur bei einer bleibenden nachhaltigen Veränderung im Schulleben und Schulalltag erhalten die Schulen die Auszeichnung, die im besten Fall den Wohle School Approach im Sinn der Bildung für nachhaltigen Entwicklung zum Ziel hat.
Bei ihrem Beitrag zum Day of Hope der von den beiden Projektleitungen des LBV, Julia Prummer und Daniela Nees moderiert wurde, präsentierten drei der Umweltschulen ihre Projekte auf der Bühne. Die Grundschule Reitmehring ihr Projekt „Aktion Bewegungsspaß“, dass nachhaltige Mobilität fördern und Elterntaxis vermeiden wollte. Die Mittelschule Ensdorf beteiligte sich an der Challenge „Rezepte mit Zutaten aus 50km Umgebung“ und bereitete dabei nachhaltige Snacks zu. Die Montessorischule Olympiapark München stellte ihr Repaircafé vor. Musikalisch umrahmt wurde das spannende Programm von der Schulband „Peng“ des Gymnasiums Max-Josef-Stift. Auf dem Market of Hope stellten über den gesamten Veranstaltungstag rd. 25 Umweltschulen ihre Projekte an vielfältigen Informationsständen mit zahlreichen Mitmachangeboten vor.
Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule – Schulentwicklung im Sinne der BNE
Die Weiterentwicklung von Schulen nach dem Leitbild der Bildung für nachhaltigen Entwicklung, im besten Fall nach dem Ansatz eines Whole School Approaches d. h. bezogen auf alle Bereiche des Schullebens, ist das Ziel des Projektes „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“.
Um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule“, können sich bayerische Schulen aller Schularten bewerben. Die Schulen setzten dafür innerhalb eines Schuljahres ihre Projekte zu zwei Handlungsfeldern im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit um. Zentraler Aspekt bei der Planung und Umsetzung ist eine möglichst umfangreiche Partizipation der Schülerinnen und Schüler.
Maßgeblich für die Auszeichnung, über die eine Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern, des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. (LBV) der Akademie für Lehrerbildung und Personalmanagement (ALP), des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (StMUK) und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) entscheidet, ist eine durch die Projekte ausgelöste bleibende nachhaltige Weiterentwicklung im Schulleben.
Mit der Auszeichnung als "Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule" werden die bayerischen Schulen gleichzeitig Teil des weltweiten Eco School Netzwerks mit inzwischen rd. 59.000 Schulen in 74 Ländern. Die in Bayern von Jahr zu Jahr wachsende Zahl der Schulen, die sich um die Auszeichnung bewerben belegt, dass die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die Weiterentwicklung der ganzen Schulfamilie im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung für immer mehr Schulen zentral sind.
